{"id":13,"date":"2025-11-18T08:26:06","date_gmt":"2025-11-18T08:26:06","guid":{"rendered":"https:\/\/projektwoche26.publicraft.ch\/?page_id=13"},"modified":"2026-06-01T14:53:49","modified_gmt":"2026-06-01T14:53:49","slug":"vortrag-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/projektwoche26.publicraft.ch\/?page_id=13","title":{"rendered":"Die Bierbrauerei"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-x-large-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Bier. Bier? BIER!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Was ist es?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Man kann das Bier aus drei verschieden Blickwinkeln betrachten: als Getr\u00e4nk, Kultgeschichte oder als einen Wirtschaftsfaktor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Das Getr\u00e4nk Bier<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Durch die Verordnung der Getr\u00e4nke wird Bier wie folgt definiert:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-small-font-size wp-block-paragraph\">Art. 63 Definitionen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-small-font-size wp-block-paragraph\">1 Bier ist ein alkoholisches, kohlens\u00e4urehaltiges Getr\u00e4nk aus Wasser, gem\u00e4lztem oder nicht gem\u00e4lztem Getreide, Hefe und Hopfen, das durch alkoholische G\u00e4rung gewonnen wird. Es k\u00f6nnen auch weitere Zutaten verwendet werden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-small-font-size wp-block-paragraph\">2 Der Begriff \u00abHopfen\u00bb umfasst auch die Hopfenextrakte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Definiert man das Bier vereinfacht ist es ein Getr\u00e4nk, das alkoholisch sowie alkoholfrei sein kann, dass bei einer Feier, beim Essen sowie nach dem \u00dcberstehen eines anstrengenden Tages getrunken wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Das Bier als Kultgeschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Schaut man das Bier kulturgeschichtlich an, so wird es als das fl\u00fcssige Gold angesehen. Das Bier hat die ganze Menschheit in der Weltgeschichte begleitet. Auf der Weltkugel wurde das Wissen \u00fcber die Verg\u00e4rung von Zucker in Alkohol entsteht, wurde unabh\u00e4ngig voneinander entwickelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">&nbsp;<strong>Die Brauerei als einen Wirtschaftsfaktor<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">In Deutschland allein existieren etwa 1.400 Brauereien, die rund 6.000 verschiedene Biersorten produzieren. Dabei werden die Heimbrauer nicht mitgez\u00e4hlt. Jeder Deutsche konsumiert j\u00e4hrlich im Durchschnitt 102 Liter Bier.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Die deutsche Brauwirtschaft erzielt insgesamt etwa 8 Milliarden Euro Umsatz. Das Bier stellt somit einen Faktor der deutschen Wirtschaft dar, ist ein Konsumgut und bietet tausende von Arbeitspl\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Geschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Bier hat eine lange Geschichte und viele Entwicklungen davon haben ihren Ursprung in uralten Kulturen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-regular has-small-font-size\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td><strong>Jahr<\/strong><\/td><td><strong>Meilenstein<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>ca. 4.000 v. Chr.<\/td><td>Die Sumerer im s\u00fcdlichen Mesopotamien (heutiger Irak) gelten als die ersten Bierbrauer \u00fcberhaupt.<\/td><\/tr><tr><td>ca. 1800 v. Chr.&nbsp;<\/td><td>Bedeutende Frauen pr\u00e4gen die fr\u00fche Bierkultur in Mesopotamien. Die G\u00f6ttin Ninkasi steht f\u00fcr weibliche Braukunst. Es gibt bereits \u00fcber 12 Biersorten.<\/td><\/tr><tr><td>ca. 1700 v. Chr.<\/td><td>In der Babylonischen Zeit sind ungef\u00e4hr 20 verschiedene Biere dokumentiert.<\/td><\/tr><tr><td>766 n. Chr.<\/td><td>Die erste bekannte Bierurkunde der Welt und Lieferung von Bier ins Kloster St. Gallen.<\/td><\/tr><tr><td>ab ca. 800 n. Chr. (Mittelalter)<\/td><td>Kl\u00f6ster treiben die Braukunst voran. Das auch, weil Bier als Nahrung w\u00e4hrend der Fastenzeit diente.<\/td><\/tr><tr><td>1040 n. Chr.<\/td><td>Die Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan wird gegr\u00fcndet und gilt heute als \u00e4lteste noch bestehende Brauerei der Welt.<\/td><\/tr><tr><td>23. April 1516<\/td><td>Bayerisches Reinheitsgebot von Herzog Wilhelm IV. erlassen: Bier darf nur aus Gerste, Hopfen und Wasser bestehen. Hefe kommt erst sp\u00e4ter hinzu.<\/td><\/tr><tr><td>um 1860<\/td><td>Louis Pasteur entdeckt nun die Rolle der Hefe beim Brauprozess.<\/td><\/tr><tr><td>Ab 1870<\/td><td>Industrialisierung und technische Innovationen f\u00fchren zu Massenproduktion und l\u00e4ngerer Haltbarkeit von Bier.<\/td><\/tr><tr><td>1980er Jahre<\/td><td>Die Craft-Beer-Bewegung startet weltweit und bringt eine neue Vielfalt an Biersorten hervor.<\/td><\/tr><tr><td>Heute<\/td><td>Die Bierkultur ist so vielf\u00e4ltig und lebendig wie noch nie zuvor!<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Wie wird\u2019s hergestellt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Zuerst einmal zu den vier Zutaten. Das w\u00e4ren Wasser, das 90% des Biers ausmacht, Malz, entweder aus Gerste oder Weizen, Hopfen, eine Kletterpflanze, die dem Bier den herben Geschmack verleiht und Hefe, mit deren Hilfe das Bier zu g\u00e4ren beginnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Schritte der Herstellung:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li class=\"has-small-font-size\">M\u00e4lzen und Darren: die Herstellung von Malz beim M\u00e4lzer (Gerste oder Weizen wird zum Keimen gebracht und dann getrocknet (Darren). Lieferung des Malzes an Brauerei.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">Schroten und Maischen: Malz wird gemahlen, geschrotet und zusammen mit Wasser in den Maischbottich, der beim Brauen dann erhitzt wird.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">L\u00e4utern: Trennen der festen und fl\u00fcssigen Bestandteile der Maische im L\u00e4uterbottich. Das Fl\u00fcssige heisst W\u00fcrze und wird f\u00fcrs Bier weiterverwendet.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">W\u00fcrzekochen: Braumeister f\u00fcllt die W\u00fcrze in die W\u00fcrzepfanne, gibt Hopfen hinzu und l\u00e4sst beides kochen.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">W\u00fcrzekl\u00e4rung: Von der W\u00fcrzepfanne gelangt Sud in den Whirlpool. Der entfernt geronnenes Eiwei\u00df, Reste von Hopfen und andere Schwebstoffe aus der W\u00fcrze. Nun heisst sie Ausschlagw\u00fcrze.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">G\u00e4rung: Nun kommt Hefe dazu. In der Fl\u00fcssigkeit wandelt Hefe durch alkoholische G\u00e4rung den in der W\u00fcrze gel\u00f6sten Malzzucker in Alkohol (Ethanol) und Kohlendioxid (Kohlens\u00e4ure im Getr\u00e4nk) um. Die G\u00e4rung dauert eine Woche. Nach getaner Arbeit der Mikroorganismen (Hefe) werden sie durch Filtration entfernt.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">Lagerung: nun braucht das Jungbier Ruhe. In einem Lagertank kann es bei einer Temperatur um 0 \u00b0C reifen und seinen Geschmack voll ausbilden. Diese Nachg\u00e4rung dauert ca. vier bis sechs Wochen.<\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-small-font-size\">Fitration und Abf\u00fcllen: Vor dem Abf\u00fcllen in Flaschen oder F\u00e4sser l\u00e4uft das Bier ein letztes Mal durch einen Filter. Dann geht es zu einem Getr\u00e4nkespezialisten zum Verkauf.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Arten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Es existieren weltweit ungef\u00e4hr 150 verschiedene Biersorten. Hier stehen einige Biersorten, die in \u00d6sterreich bekannt und von Bedeutung sind.<\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Ale<\/strong><\/summary>\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">&#8222;Ale&#8220; ist in Grossbritannien ein allgemeiner Begriff f\u00fcr Bier, obwohl er ganz korrekt nur oberg\u00e4rige Biere umfasst. Auch ein klassisches Weissbier ist daher eigentlich ein Ale. Sucht man in \u00d6sterreich ein als solches bezeichnetes Ale, wird man vor allem bei Craft-Bieren von kleinen Brauereien f\u00fcndig. Ein Pale Ale ist hell, ein Red Ale r\u00f6tlich und ein Golden Ale hat eine goldene Farbe. Das India Pale Ale, abgek\u00fcrzt IPA, wurde f\u00fcr den Transport von England nach Indien mit einer langen Haltbarkeit versehen, diese erreichte man durch mehr Hopfen. Deutsche Ales sind K\u00f6lsch, Alt und Weissbier.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Alkoholfreies Bier<\/strong><\/summary>\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Bier, das weniger als 0,5 Volumsprozent Alkohol enth\u00e4lt, kann als \u201ealkoholfreies Bier\u201c bezeichnet werden. Der tats\u00e4chliche Alkoholgehalt h\u00e4ngt von der Methode ab, mit der das Bier alkoholfrei gemacht wird.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Bockbier<\/strong><\/summary>\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Bockbier zeichnet sich durch einen hohen Alkoholgehalt aus, der mindestens 6,4Volumenprozent betr\u00e4gt. Es kann entweder ober- oder unterg\u00e4rig sein. Der Name leitet sich von der deutschen Stadt Einbeck ab. Eines Tages erhielt der Braumeister vor Ort den Auftrag, ein Starkbier f\u00fcr das M\u00fcncher Hofbr\u00e4uhaus zu kreieren. Der Ausdruck \u201eBock\u201c entstand. Es hebt sich durch einen h\u00f6heren Alkoholgehalt und eine l\u00e4ngere Haltbarkeit ab. Es existiert sowohl helles als auch dunkles Bockbier, sowie eine Version mit Weizen. Ein Doppelbock ist sehr kr\u00e4ftig, w\u00e4hrend ein Festbock zu Weihnachten und Ostern konsumiert wird.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Glutenfreies Bier<\/strong><\/summary>\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Glutenfreies Bier ist vor allem f\u00fcr Z\u00f6liakie-Patienten erh\u00e4ltlich. Das heisst, der Glutenanteil darf nicht mehr als 20 Milligramm pro Kilogramm betragen. Braugetreide, wie etwa Gerste, hat von Natur aus Gluten. Es wird entfernt, indem technische Enzyme verwendet werden. Das Produkt muss den Hinweis \u201eenth\u00e4lt technische Enzyme\u201c deutlich sichtbar tragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Eine andere M\u00f6glichkeit ist der Einsatz von glutenfreien Getreidearten wie Hirse. Es ist m\u00f6glich, glutenhaltige Gerste mit anderen glutenfreien Getreidearten zu kombinieren, um auf technische Enzyme zu verzichten und dennoch den gesetzlichen Grenzwert von 20 Milligramm Gluten pro Kilogramm nicht zu \u00fcberschreiten.&nbsp; Bei nicht-glutenfreiem Bier muss auf dem Etikett der Hinweis \u201eEnth\u00e4lt Gluten\u201c gem\u00e4ss der Allergenverordnung vermerkt sein; alternativ kann \u201eGerste\u201c in der Zutatenliste besonders hervorgehoben werden.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Leichtbier<\/strong><\/summary>\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Der Alkoholgehalt von Leichtbier betr\u00e4gt h\u00f6chstens 3,7 Volumsprozent. Wie alkoholfreies Bier kann es aus unterschiedlichen Getreidearten und Brautechniken hergestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Schankbier<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Der Alkoholgehalt von Schankbier ist niedriger als der von Vollbier. Es enth\u00e4lt etwa 3,5 bis 4,5 Volumenprozent Alkohol.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Porter <\/strong>(<strong>Stout<\/strong>)<\/summary>\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Das Porter ist ein oberg\u00e4riges Bier mit dunkler Farbe, das in der Regel tiefschwarz ist. Die Malzr\u00f6stung ist intensiver, weshalb die Farbe dunkel ist. Der Name stammt vom englischen Wort f\u00fcr Hafen, \u201ePort\u201c, ab. Britische Hafenarbeiter der Vergangenheit bevorzugten Biere mit hohem Alkoholgehalt. Stouts, die den Namen \u201eStout-Porter\u201c tragen, sind starke Porter. Es handelt sich nicht um den Alkoholgehalt, sondern um Geschmack und Farbe. Das Malz bringt Aromen von Schokolade und Kaffee hervor.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Radler<\/strong><\/summary>\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Laut der Legende hielten sich zahlreiche Radfahrer in einem Ausflugsgasthof nahe M\u00fcnchen auf. An einem Tag ging das Bier langsam zu Ende. Der Wirt hatte die Idee, eine Mischung aus Bier und Limonade herzustellen. Die Athleten fanden das Getr\u00e4nk schmackhaft, und so entstand der Radler. Der Bieranteil im Radler muss zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Gew\u00f6hnlich ist das Mischverh\u00e4ltnis 50:50 oder 60 Prozent Limonade.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Roggenbier<\/strong><\/summary>\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Bier wurde h\u00e4ufig aus Roggenmalz gebraut, bevor Gerste die Hauptrolle beim Bierbrauen \u00fcbernahm. Wenn der Roggenanteil im zum M\u00e4lzen genutzten Korn \u00fcber 50 % liegt, wird dies als Roggenbier bezeichnet. Roggenmalz ist im Brauprozess eher schwierig zu verarbeiten. Ein leichter Brotgeschmack ist typisch.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Weizenbier\/Weissbier<\/strong><\/summary>\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Wenn der Weizenanteil im zum M\u00e4lzen genutzten Getreide \u00fcber 50 % liegt, wird dies als Weizen- oder Weissbier bezeichnet. Der echte Weizenanteil liegt normalerweise \u00fcber 75 Prozent und wird aus brautechnischen Gr\u00fcnden mit Gerste erg\u00e4nzt. Normalerweise handelt es sich bei Weizenbier um oberg\u00e4riges Bier, jedoch gibt es Ausnahmen. Bei der Verwendung von spezieller Weizenbier-Hefe entstehen charakteristische Aromen wie das von Banane oder Nelken. Der Name \u201eWeissbier\u201c stammt nicht von der Farbe, sondern vom Weizen ab. Die Farben variieren von hell bis dunkel. Bei einem Hefeweizen handelt es sich um ein unfiltriertes Weizenbier. Alle Arten von Weizenbier sind m\u00f6glich, von alkoholfreiem \u00fcber leichtes bis hin zu Weizenbock, unabh\u00e4ngig vom Alkoholgehalt. Da sie weniger gehopft sind, haben Weizenbiere eine h\u00f6here Kohlens\u00e4uremenge, aber einen geringeren Bittergeschmack.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details has-medium-font-size is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Vollbier<\/strong><\/summary>\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Der Ausdruck deutet an, dass alle wichtigen Bierinhaltsstoffe vorhanden sind \u2013 das Bier ist \u201evoll\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Lager<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">\u201eLager\u201c bezeichnet eine Kategorie von unterg\u00e4rigen Bieren. F\u00fcr die Herstellung sind k\u00fchle Temperaturen erforderlich. In der Zeit vor der k\u00fcnstlichen K\u00fchlung war es nur w\u00e4hrend der kalten Jahreszeit m\u00f6glich, Lagerbiere zu produzieren. Der Name kommt daher, dass bei unterg\u00e4rigen Bieren die Hefe auf den Boden sinkt und dort ein \u201eLager\u201c bildet. Die bedeutendsten Untergruppen sind M\u00e4rzen und Pils.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><strong>M\u00e4rzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">\u201eM\u00e4rzen\u201c bezieht sich auch auf die kalte Jahreszeit \u2013 bis in den M\u00e4rz hinein war die Temperatur noch ausreichend niedrig, um Bier zu brauen. In \u00d6sterreich ist M\u00e4rzen ein hellgelbes bis goldenes Bier mit einem Alkoholgehalt von 4,8 bis 5 Volumenprozent. Damit z\u00e4hlt es zu den Vollbieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Pils<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Seinen Namen verdankt das Pils der tschechischen Stadt Pilsen. Im 19. Jahrhundert wurde es dort entwickelt. Das Pils, das zu den Lager-Bieren z\u00e4hlt, weist \u00e4hnliche Eigenschaften wie das M\u00e4rzen auf. Ein Pils ist dadurch gekennzeichnet, dass es st\u00e4rker gehopft und somit bitterer ist. Es hat oft einen buttrigen Geschmack, der w\u00e4hrend der G\u00e4rung entsteht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Zwickl<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size wp-block-paragraph\">Ein Zwickl ist an seiner Tr\u00fcbung zu erkennen. Es wird nicht gefiltert und hat eine k\u00fcrzere Haltbarkeit. Das Mindesthaltbarkeitsdatum liegt in der Regel zwei Monate nach der Produktion. Die Tr\u00fcbung wird durch Hefen, Gerbstoffe und unl\u00f6sliche Eiweissstoffe verursacht. Der Begriff \u201eZwickl\u201c leitet sich vom Probehahn am Biertank, dem \u201eZwickel\u201c, ab. Dort wurde das Zwickl fr\u00fcher direkt abgezapft.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"585\" src=\"https:\/\/projektwoche26.publicraft.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/grafik-1024x585.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-224\" srcset=\"https:\/\/projektwoche26.publicraft.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/grafik-1024x585.png 1024w, https:\/\/projektwoche26.publicraft.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/grafik-300x171.png 300w, https:\/\/projektwoche26.publicraft.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/grafik-768x439.png 768w, https:\/\/projektwoche26.publicraft.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/grafik-1536x877.png 1536w, https:\/\/projektwoche26.publicraft.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/grafik.png 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 89vw, (max-width: 767px) 82vw, 740px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bier. Bier? BIER! Was ist es? 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