
Die Studienreise nach Basel begann an diesem Sonntag bereits in den frühen Morgenstunden (11:20 Uhr) am Bahnhof Freiburg. Nach einer angenehmen und überraschenderweise nicht verspäteten DB-Zugreise kamen wir in Basel an.

Dort ging es mühsam mit unsern Rollkoffern über Pflastersteinen bis wir schwer bepackt und voll verschwitzt zur Fischerstube gelangt sind.
Brauereibesichtigung



Die Brauerei des «Ueli»-Biers ist keine gewöhnliche Brauerei, schon nur wegen ihrer Lage auf der – so wurde uns versichert – richtigen Seite des Rheins in Kleinbasel. Die Brauerei war eine der ersten, die sich dem Bierkartell widersetzte, um im Restaurant Fischerstube Bier ausschenken zu können, das auf der «richtigen» Seite des Rheins gebraut wurde. Durch eine spannende Führung in dieser kleinen lokalen Bierbrauerei Kleinbasels durften wir erfahren, wie Bier um die geschützten römischen Mauern gebraut wird. Dabei wurden uns Herstellung, Sorten aber auch die Geschichte des «Ueli»-Biers erklärt, das neben einem weiteren Standort noch immer im Keller des Restaurant Fischerstube gebraut wird.
Während Lívia und Isabella einen kleinen Vortrag über das Bierbrauen hielten, genossen wir ein erfrischendes spendiertes Bierchen von Frau Gamboni und Herrn Marro.
Hostel & Abendessen
Nach einer weiteren langen Schlepperei durch das glühend heisse Basel kamen wir endlich in unserer Unterkunft, dem Silo, an. Dort gab es Freizeit zum chillen und angenehm duschen. Anschliessend trafen wir uns für die Markthalle, wo eine breite Auswahl von internationalen Spezialitäten vorhanden war.
Um den Start unserer Studienreise zu feiern, gönnten wir uns in einer schicken Ecke ein Spassgetränk.


Die Stimmung war teilweise sehr angespannt, aufgrund unserer lieben Eishockey Nati. Zurück in der Unterkunft mussten wir zähneputzend und mit einer trauernden Träne die Niederlage jener Nati mitanschauen. Somit haben wir uns in unseren Schlaf geweint.
Panda, Eli und Bubbles
Montag: Tag 2 – Roche, die Stadt Basel und der Sternenhimmel
Als Start in den Montag haben wir um 7:30 Uhr ein vielfältiges Frühstück in unserem Hostel eingenommen. Wir erhielten dabei aber auch die enttäuschende Nachricht, dass unser Ausflug ins Anatomische Museum (Nachmittagsprogramm) nicht stattfinden kann, worauf sich schon so einige gefreut hatten…

Danach ging es jedenfalls direkt zu Roche, einem der grössten Pharmaunternehmen der Welt. Dort haben Justine und Janice einen kleinen Vortrag zur Medikamentherstellung früher und heute gehalten. Danach haben wir in einem der Roche-Gebäude einem interessanten Vortrag von zwei Roche-Mitarbeitern lauschen dürfen, in dem uns die Geschichte und die Mission der Familienfirma erklärt wurde. Nach dem Vortrag gab es noch einen kleinen Input von Amélie und Elettra zu (bio-chemisch) wichtigen Gebäuden in Basel.



Am Mittag haben wir uns mit unserem Picknick bei der Kaserne gestärkt, das heute als Kulturzentrum dient. Wir konnten ein bisschen Sonne tanken und unser inneres Kind rauslassen. Im Hauptgebäude der Kaserne selbst haben wir geplaudert und/oder Karten gespielt, bevor wir weiterzogen.


Für den Nachmittag stand nun eine Stadtführung von Noémie und Elena an. Wir sahen uns dabei die bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Basel an, wobei viele Fotos geknipst wurden ;P
In der Tour inbegriffen waren die Kaserne, die Mittlere Brücke, das Rathaus, die Wall of Fame, der Tinguely Brunnen, das Basler Münster und der Pfalz. Ein kleines Highlight war der Flüsterbogen am Münster und das Münster selbst war auch sehr eindrücklich. Vor allem im Inneren herrschte eine ganz besondere Atmosphäre.
Nach der ausführlichen Tour hatten wir Zeit für uns und sind in Gruppen losgezogen, um das ein oder andere zu shoppen 😉
Aus subjektiver Sicht lässt sich sagen: Das einzige weniger Angenehme an diesem Tag war die Hitze, die in der Stadt nur noch intensiver wurde. Das erzeugte allerdings auch ein sehr sommerliches Feeling!



Am Abend haben wir im kleinen aber feinen Laden Panda Smash, einem Burgerladen, unser Abendessen genossen.
Danach ging es zum Astro Event, das ca. um 21:30 Uhr anfing, bei dem wir den Himmel und seine Besonderheiten beobachten wollten.
Wir sahen beispielsweise den Jupiter mit 4 Monden (4 von den ungefähr 115 Monden!), aber auch einen toten Stern (Ringnebel), einen Kugelsternhaufen und mehr.
Das Teleskop, durch das wir den Nachthimmel beobachten konnten, kostete übrigens ungefähr 8’000 CHF!!!
Erst um 00:30 Uhr waren wir wieder bei unserem Hostel.




Lolo, Nat, Isaac, Livi
Tag 3 – Novartisschullabor

Nach zehnmal Weckerklingeln haben wir das erste Mahl des Tages eingenommen. Um 8:25 Uhr begaben wir uns auf den Weg zu einem der grössten Pharmakonzerne der Welt: Novartis. Den architektonisch bewundernswerten Pavillon besuchten wir zuerst. In einem interaktiven und technologisch modernen Bereich durften wir etwas über die weltweit am meisten verbreiteten Krankheiten erfahren und darüber, was Novartis eigentlich macht.

Der ganze Campus war sehr beeindruckend und sah ein bisschen aus wie ein futuristisches Projektmodell, welches 1:1 in die Realität umgesetzt wurde. Es war alles ordentlich, sauber und gut organisiert. Etwas später befanden wir und schon im Schullabor und machten das SNP-Genotyping.


Novartis hat uns das Mittagessen offeriert. Danach haben wir an unseren PCR-Proben weitergearbeitet. Dank der Gel Elektrophorese konnten wir herausfinden wer von uns am besten Bitter schmeckt. Bevor wir aber das Resultat erfahren konnten, mussten wir eine Weile warten, die wir mit bereichernden Informationen zur Gentherapie von Novartis gefüllt haben.

Nachdem Tina und Noelia ihren Vortrag beendet haben, schlug die Stunde der Wahrheit. Uuuuuuuund Elena und Sofija sind unsere Super Tasterinnen!!! Wir anderen sind nur Taster oder gar Non-Taster. Nach dem lehrreichen Labor durften wir uns im Hof des Novartispavillons einen Vortrag über dessen Architektur von Elettra anhören.

Im Gebäude drin, haben wir die Ausstellung „Wonders of medicine“ angeschaut. Am wohlsten hat sich wahrscheindlich Frau Gamboni gefühlt…


Nach dem Labor hatte man Freizeit und einige konnten ihre Zeit in der Stadt verbringen und andere entspannten im Hotel. Zum Abend waren wir wieder in der Markthalle und haben das Essen von verschiedenen Kulturen probieren dürfen. Auch nach einigen Verletzten auf der Rutsche konnten alle glücklich werden. Schlussendlich haben wir den letzten Abend zusammen schön ausklingen lassen.

Ame, Elektrika, Cupi & Söfle
Tag 4 – Pharmaziemuseum
Gestartet haben wir den Tag das letzte Mal mit einem leckeren Frühstück im Silo, währenddessen hatten wir ein animiertes Gespräch über Matu27.
Da wurden wir der grössten Herausforderung unserer Reise gestellt: Das Packen. Als wir dies erfolgreich meisterten hat Frau Gamboni einen coolen Eintrag in das Gästebuch geschrieben, welcher wir unterschrieben.

Danach machten wir uns auf den Weg richtung Pharmaziemuseum. Als wir dort ankamen erhielten wir zwei spannende Vorträge. Der erste von Natalie und Lauriane über Konservierungsmethoden und der zweite von Sofija und Fabienne über die Pharmaindustrie.
Anschliessend teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die eine Geuppe machte einen Workshop und die andere erhielt eine Führung durch das Pharamiemuseum, dann wurden die Gruppen getauscht.
Im Workshop konnte jeder eine Handcrème selber herstellen. Wir konnten den Duft der Handcrème selber auswählen. Zur Auswahl standen: Lavendel, Zitrone und Rose.



In der Führung haben wir vieles über die Pharmazie erfahren. Wir erfuhren über die Geschichte der Pharmazie, wie Krankheiten behandelt wurden und was man früher über die Behandlung von Krankheiten dachte.
Wir haben gelernt, dass es mal Einhornpulver gab🦄 (Pulverisiertes Narrwahlhorn).
Es wurden 10 Tonnen Mumien nach Europa gebracht, die pulverisiert wurden und als Heilmittel verabreicht.

Die Vortragsreihe haben wir mit dem Anfang beendet, wir hörte den letzten Vortrag von Panwa und Lucas über die Geschichte der Stadt Basel.
Da wir langsam unsere Magen knurren hörten, machten wir auf die suche nach ESSEN! Nachdem wir unsere Bedürfnisse befriedigten, gingen wir in Richtung Bahnhof und kamen natürlich früher an, als Frau Gamboni und Herr Marro.
Vor Olten mussten wir mit dem Zug einige Minuten warten, da unser Zug zu früh war. „Das passiert nur in der Schweiz“ – Lauriane
Als wir unseren Schönheitsschlaf ein wenig nachgeholt hatten, kamen wir in Freiburg an.


Janice, Justine, Noelia & Tina
