Basler Münster
Das Basler Münster, eine ehemalige Bischofskirche, ist mit ihrem roten Sandstein und den bunten Ziegeln das bekannteste Wahrzeichen Basels. Es wurde zwischen 1019 und 1500 erbaut und ist somit Vertreter des romanischen und gotischen Stils. Die dahinter liegende Pfalz, welche sich als Terrasse über dem Rhein präsentiert, bietet eine herrliche Aussicht über die Altstadt hinweg bis zum Schwarzwald.

Basler Münster (Nars-Zimmer Nicole)
Pfalz
Der Name Pfalz stammt vom lateinischen Wort Palatium (Palast) und wurde so genannt, da sie sich in unmittelbarer Nähe des Wohnsitzes des früheren Bischofs von Basel befand.

Basel: Münster, Pfalz und Umgebung (Taxiarchos228)
Rathaus
Das im Jahr 1501 erbaute Rathaus ist der Sitz der Basler Regierung und des Parlaments. Mit seiner roten und schön geschmückten Fassade sticht es in der Stadt hinaus.
Dieses Gebäude, das seit dem 16. Jahrhundert in Basel steht, ist jedoch ein Neubau. Ein Erdbeben im Jahr 1356 zerstörte das damalige politische Zentrum Basels, welches im Jahr 1290 etabliert wurde und noch den Namen „Richthaus“ trug. Dieser Name wurde dem Gebäude aufgrund einer der ältesten Aufgaben des Rathauses, Gericht zu halten, gegeben.
Jeden Dienstag bis Samstag kann man auf dem Marktplatz vor dem Rathaus frisches Gemüse, Obst oder auch Blumen kaufen. Schon seit Etablierung des Richthauses wurde auf dem Platz vor dem Rathaus gehandelt und es bildet somit seit etwa 700 Jahren das Herz Basels.

Basler Rathaus (Fritschi Michael)
Tinguely-Brunnen
Basel, welche als Kunst- und Kulturhauptstadt der Schweiz bekannt ist, haust einen Kunstbrunnen des Freiburger Maler und Bildhauer Jean Tinguely. Er liegt vor den Stadttheater Basel, wo früher die Bühne des alten Stadttheaters stand und wurde in den Jahren 1975 bis 1977 erbaut als Geschenk an die Stadt Basel.
Der Brunnen zeigt die typisch-technischen Merkmale, wie bewegende Räder im Wasserspiel, die für Tinguelys Kunstwerke charakteristisch sind. Diese einzelnen Elemente stellen Tänzer*innen und Schauspieler*innen dar.

Mittlere Brücke
Die im Jahr 1226 eröffnete Brücke wurde vorerst für den lokalen Verkehr genutzt. Im 14. Jahrhundert erlang sie jedoch eine wichtige Bedeutung für den Fernhandel als eine der ältesten Rheinübergänge. Im Jahr 1905 wurde die Brücke neugebaut, da die alte Holzbrücke der elektrischen Strassenbahn nicht gewachsen war.
Als Erinnerung an das vor 800 Jahren eröffnete Bauwerk, wurde eine Kopie der damaligen Brückenkapelle, das Käppelijoch, erbaut. Dort wurden im Mittelalter auch Todesurteile vollstreckt. Vor allem wurden Frauen, die der Hexerei bezichtigt wurden, gefesselt und in den Rhein geworfen oder sie wurden an einem langen Seil gefesselt und dreimal in den Rhein geschwemmt, gerechtfertigt wurde dies durch das „Urteil Gottes“. Um an diese Tode zu erinnern, brachte die Stadt Basel 2019 eine Gedenktafel am Käppelijoch an.

Die Rheinbrücke um 1883 (Jules Gourdault)

Die Mittlere Brücke heute (Basel-Unterwegs)
Gerbergässlein „Wall of Fame“
Im Gerbergässlein findet man die bekannteste Urban-Art Graffiti Wand in Basel. Die gegenüberstehende Bar „L’Unique“ gab dieses Kunstwerk in Auftrag und man kann sogar einen neuen Künstler/eine neue Künstlerin, welche nicht auf der Wand abgebildet ist, vorschlagen.

Kaserne
Im Jahr 1274 wurde das alte Kloster Klingental von vier Dominikanerinnen gegründet. Etwa 600 Jahre später, im Jahr 1863, wurde das Kloster abgerissen und auf dem selben Areal wurde die heutige Kaserne Basel als militärische Anlage erbaut. Diese wurde dann bis in die 1966/70er Jahre als militärische Kaserne und Waffenplatz benutzt. In den 1970ern wurde das Gelände umgewandelt. Es wurde schrittweise für die Bevölkerung geöffnet und rettete somit das historische Gebäude, der dem Abriss bevorstand. Zehn Jahre später wurden die ersten Theateraufführungen in der ehemaligen Reithalle aufgeführt. Seit Beginn der 2000er wurde der Hauptbau saniert und umgebaut, um die Kaserne als modernen Begegnungsort, Theater- und Konzertsaal zu schaffen. 2006 wurde ebenfalls das erste Mal das Basel Tattoo in der Kaserne aufgeführt, welches seither jeden Sommer mit internationaler Militärmusik in der Stadt stattfindet.

Sanitätstruppen in der Kaserne Basel (Schocher Albert)

