Fabienne & Sofija-Elena
Das Pharmazie Museum in Basel

Geschichte
Das Pharmazie Museum befindet sich im Herzen der Basler Altstadt. Das Haus wurde 1316 erstmals erwähnt. Jedoch war es in der Vergangenheit Im Besitz von verschieden berühmten Personen, welche es für jegliche Funktionen genutzt haben. Seit dem Jahr 1924 ist dieses Haus bekannt als das Pharmazie Museum der Universität Basel. Dieses Museum hat einer der weltweit bedeutendsten Sammlungen der pharmaziehistorischen Objekte, mit dem Ziel die Geschichte der Pharmazie zur Geltung zu bringen.

Sammlung
Den Anfang hatte das Museum als Privatsammlung des Apothekers Josef Anton Häfliger für praktische Pharmazie und Pharmaziegeschichte. Damals hatte die Sammlung materielle Objekte noch eine grosse Bedeutung für die Forschung. Er überreichte 1925 seine ganzen Sammlungen von Medikamenten hin bis zu Büchern der Universität Basel. Mit dieser besonderen Sammlung in der pharmazeutischen Anstalt konnten man Studenten an die Pharmazie heranführen, wobei die Objekte als Lehrmittel gelten. Die Sammlung entstand zusammen mit der historischen Entwicklung in der pharmazeutischen Praxis, denn in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts befand sich die Pharmazie in einem allumfassenden Wandel.
Dauerausstellung
In der Dauerausstellung wird die Geschichte der Heilmittel und ihrer Herstellung preisgegeben und ist in seiner damaligen Form als wissenschaftliches Kabinett bis heute erhalten geblieben. Dabei kann man sich viele verschiedene Heilmittel anschauen, welche in der damaligen zeit für ihre Heilkonzepte gebraucht wurden. Wie beispielsweise ein verkohltes Eihörnchen und pulverisierte Mumien.
Ausserdem kann man zwei historische Laboratorien und drei Apotheken Einrichtungen bewundern. Zusätzlich kann man die bedeutende Sammlung pharmazeutischer Keramik, auch als Fayencen bekannt, inspizieren. Diese wurden früher für die Aufbewahrung von Rohstoffen und Arzneien verwendet.

Mission
Das Museum möchte bereit erhaltenen Pharmaziegeschichte bewahren, technischen Wandel dokumentieren und eine Schnittstelle der wissenschaftlichen Forschung in der Öffentlichkeit vermitteln. Besonders wert legen sie wert darauf autonom und unabhängig zu arbeiten.
Forschung
Im rahmen der Museums wird viel Forschung betrieben, Konferenzen gehalten und Bücher geschrieben. Aktuell werden mittels zwei Masterarbeiten die historischen Arzneimittel und Drogen aus der Sammlung des Pharmaziemuseums analysiert.
Bibliothek
Das Pharmaziemuseum besitzt auch eine wissenschaftliche Bibliothek, die Literatur zur Pharmazie und verwandten Wissenschaften beinhart. In dieser gibt es auch Informationen, welche ursprünglich nicht archiviert werden sollten, beispielsweise wie Arzneimittelkompendien, Werbeproschüren etc. Eine Benutzung ist nur auf Anfragen möglich, da es sich im eine Präsenzbibliothek handelt, also keine Bücher ausgeliehen werden dürfen. Jedoch ist die Benutzung kostenlos.
Universität Basel
Hierbei handelt es sich um eine Hochschule die international bekannt ist und sich besondern durch ihre Forschung und Lehre auszeichnet. Sie wurde 1460 gegründet und ist somit die älteste Universität der Schweiz. Die Universität hat sieben Fakultäten und hat dadurch ein breites Spektrum an wissenschaftlichen Fachbereichen. Das Pharmazie Museum ist Teil des Department Pharmazeutischer Wissenschaften und ist in der Philosophischen- Naturwissenschaftlichen Fakultät angegliedert.

Quellen
https://www.museenbasel.ch/de/museen/pharmaziemuseum-der-universitaet-basel
